Aus der Heimat vertrieben weil wir Deutsche waren.

Horst Jünger: Aus der Heimat vertrieben weil wir Deutsche waren – Die Organisation der Vertreibung mit Viehwaggons 1946. Hess-Verlag Bad Schussenried 2021, Softcover, DIN A5, 81 Seiten mit zahlreichen Abbildungen; ISBN: 978-3-87336-736-4; Preis: 12,90 Euro (für Vereinsmitglieder steht ein kleines Kontingent zu einem Vorzugspreis von 9 Euro plus Porto zur Verfügung, Bestellung bei bestellung(at)kuhlaendchen(dot)de)

 

Als der Zweite Weltkrieg endete, konnten sich die jetzt wieder in der Tschechoslowakischen Republik lebenden Deutschen nicht vorstellen, was sie erwartete. Nach wenigen Wochen wurden tausende Deutsche aus größeren Städten wie Brünn, Neutitschein oder Aussig in brutalster Weise aus dem Land getrieben. Die noch verbliebenen Deutschen waren jetzt rechtlos und vogelfrei. Die Alliierten untersagten auf der Potsdamer Konferenz diese Vertreibungen zwar nicht, verlangten aber eine „humane“ Durchführung. Wie fand die ab Anfang 1946 systematisch durchgeführte Vertreibung der Deutschen aber praktisch statt?

Der Autor, der als Kind mit seiner Familie selbst von der Vertreibung betroffen war, erforschte die Idee und den Plan der Vertreibung, die Beneš-Dekrete, die Verhältnissen im Jahr 1945, die Organisation der „humanen Vertreibung“, das tschechische Vorgehen zur Vorbereitung der Vertriebenentransporte und die Situation in den Transportwaggons. Er hat die verschiedenen Transporte aus dem Kuhländchen in der zeitlichen Abfolge erfasst und aus dem Narodni Archiv in Prag Kopien vollständiger Transportlisten erhalten; außerdem schildert er detailliert die Durchschleusung der Flüchtlingstransporte im Durchgangslager Furth im Wald. Er berichtet auch, wie die Aufnahme und Integration der Heimatvertriebenen in Bayern gelungen ist. Fotos von Originaldokumenten sind beigefügt.

 

 

Art-Nr.: 63
ISBN: 978-3-87336-736-4
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